Analog und digital, schwarz-weiß und in Farbe, mal mitten im Getümmel, mal mit etwas Abstand. Sechs FotografInnen zeigen in diesem Fotoband Motive einer eindrucksreichen G20-Protestwoche 2017 in Hamburg.
Mit Interviews von Chris Grodotzki (Fotograf), Gudrun Schoppe & Rita Kohel (1000 Gestalten), Matthias Bartke (SPD), Gwen Wayne (Alles Allen), Holger Burner (Rapper), Halil Simsek (G20 entern), Jan van Aken (Die Linke), Guido Camillo (Demonstrant), Katharina Fegebank (Die Grünen), Nico Berg (Block G20), Jeanine Weigel (DGB Nord), Timo Zill (Polizei Hamburg), Oliver von Dobrowolski (PolizeiGrün e.V.) und einem Geleitwort von Martin Dieckmann (dju in ver.di).
Die Fotografen: Richard Heinicke, Helena von Manhartsberger, Malte Dörge, Leon Küchler, Taro Tatura und Daniel Nide. GudbergNerger Verlag, Seitenzahl: 238 Seiten, ISBN-10: 3945772443


Vom 07.07-08.07.2017 fand der G20-Gipfel in Hamburg statt. Unter massiven Polizeiaufgebot trafen sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Über den gesamten Zeitraum und die Tage davor wurden hunderte verschiedenartige Protestaktionen und Demonstrationen gegen die Politik der G20 veranstaltet. Meist außerhalb davon begingen verschiedene Akteure, darunter Linksextremisten, Sachbeschädigungen, Plünderungen und Angriffe auf Polizeibeamte. Bei Ausschreitungen und Polizeiübergriffen wurden hunderte Personen verletzt.

Beginn der “Welcome to hell” Demo auf dem Fischmarkt. Dort gab es noch ein Konzert u.a. von “Neonschwarz”. 
Eine Gruppe Polizisten rennt auf der Hafenstraße, nachdem die “Welcome to hell” Demo eskalierte. 
Die “Welcome to hell” Demo eskaliert. Demonstranten versuchen sich über eine Mauer in Sicherheit zu bringen. 
Demonstranten versuchen sich auf eine Mauer beim Fischmarkt zu retten, nachdem die “Welcome to hell” Demo eskalierte. 
Rauch steigt hinter einer Reihe von Polizisten auf, nachdem die “Welcome to hell” Demo eskalierte. 
Ein zu Boden gegangener Demonstrant wird von zwei Polizisten an die Seite gebracht. 
Demonstranten helfen “Demo-Sanitätern” eine Mauer hochzukommen, nachdem die Polizei die Straße dicht gemacht hat. 
Sogenannte “Demo-Sanitäter” bringen einen Schwerverletzten auf einer Trage vorbei an einem Polizeitrupp, nachdem die “Welcome to hell” Demo eskalierte. 
Nach der gewaltsamen Auflösung der “Welcome to Hell”-Demo wird der Fischmarkt geräumt, es kommt zu Jagdszenen. 
Viele Teilnehmer der “Welcome to Hell” Demo sind empört und schockiert über das Einschreiten der Polizei. 
Ein Mann fotografiert mit einer alten Plattenkamera auf der “Welcome to hell” Demo. 
Am Freitag Abend kommt es zu heftigen Ausschreitungen, die Polizei kommt stundenlang nicht ins Schanzenviertel. Währenddessen kommt es auch zu Plünderungen. 
Am Freitag Abend kommt es zu heftigen Ausschreitungen, die Polizei kommt stundenlang nicht ins Schanzenviertel. Währenddessen kommt es auch zu Plünderungen. 


Nach der Eskalation bei der “Welcome to Hell”-Demo kommt es am Abend im Schanzenviertel zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestierenden. Hier: Ein Mann zeigt den Mittelfinger in Richtung eines Wasserwerfers auf dem Schulterblatt. Kleinere Feuer brennen, einzelne Flaschenwürfe, viel Presse. 
Eine Gruppe Polizisten sichern den Zugang zum Schanzenviertel in der Nacht nachdem die “Welcome to Hell”-Demo eskalierte. 
Auf der Großdemonstration “Solidarität statt G20” mit ca. 100.000 Teilnehmern. Hier Katja Kipping (DIE LINKE) am Fronttransparent. 
Auf der Großdemonstration “Solidarität statt G20” mit ca. 100.000 Teilnehmern. 
Auf der Großdemonstration “Solidarität statt G20” mit ca. 100.000 Teilnehmern. Es nehmen viele verschiedene Parteien, NGOs, Organisationen und Gruppen teil. Hier sieht man den Block der alevitischen Gemeinde Hamburg und Umgebung.

Das Buch hat mich insgesamt sehr beeindruckt! Definitiv 5 Sterne! Die Fotos der 6 Fotografen zeigen viele Blickwinkel die es damals nicht in die Zeitungen geschafft haben. Absurde oder lustige Momente oder auch Gesichter voller Emotionen. Die Fotos dokumentieren sowohl friedliche Proteste als auch die schweren Krawalle, aber auch „Stillleben“ wie verbarrikadierte Schaufenster oder Flugzeuge der Staatsgäste oder Aufnahmen innerhalb vom Pressezentrum. […]
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